KI-Kompetenz im Team ist seit Februar 2025 Pflicht. Bei euch ist sie in drei bis sechs Monaten belegbar.
Für Betriebe mit etwa 20 bis 100 Mitarbeitern, die KI schon nutzen oder es vorhaben. Am Ende steht ein Nachweis, den ihr vorlegen könnt, und ein Team, das KI wirklich benutzt.
Philipp Tikowsky, ISO-zertifizierter KI-Manager (Austrian Standards), Wien · 37 eigene Automatisierungen im Tagesbetrieb · Vorträge für UBIT, den Fachverband für Unternehmensberatung und IT in der Wirtschaftskammer, und für die Junge Wirtschaft
30 Minuten per Videocall. Danach wisst ihr, was Artikel 4 für euch heißt, wie lang das Programm dauert und was es kostet.
ISO-zertifizierter KI-Manager (Austrian Standards) · Eigenes Prüfungs- und Zertifikatssystem, seit Juni 2026 in Betrieb · 50+ begleitete Unternehmerinnen und Unternehmer · Philipp Tik GmbH, Wien














Was Artikel 4 tatsächlich verlangt.
Kein Strafenkatalog, keine Panik. Nur das, was in der Verordnung (EU) 2024/1689 steht, und was es für euch bedeutet. Stand: August 2026.
In Betrieben dieser Größe ist KI selten eine Entscheidung, sie ist schon da. Jemand schreibt Angebote mit ChatGPT, jemand lässt Protokolle von einem Tool erzeugen, jemand übersetzt Kundenmails. Du erfährst davon meistens erst, wenn etwas schiefgeht. Genau hier setzt Artikel 4 an.
Seit 2. Februar 2025 in Kraft
Artikel 4 verpflichtet jeden Betrieb, der KI-Systeme einsetzt, Maßnahmen für die KI-Kompetenz seiner Mitarbeiter zu ergreifen. Die Verordnung nennt das Betreiber, gemeint ist nicht, wer KI baut, sondern wer sie benutzt. Das trifft dich schon, wenn im Büro ChatGPT, Copilot oder ein Übersetzungs-Tool läuft. Eine Untergrenze nach Betriebsgröße gibt es nicht.
Seit 27. Juli 2026: fördern, nicht garantieren
Mit dem Digital Omnibus (Verordnung (EU) 2026/1744) wurde Artikel 4 präzisiert: Betriebe müssen Maßnahmen ergreifen, um KI-Kompetenz zu fördern, ein bestimmtes Niveau garantieren müssen sie nicht. Juristisch ist das eine Bemühenspflicht. Verschoben wurde die Pflicht nicht.
Kein staatliches Zertifikat
Die Verordnung verlangt kein Zertifikat und keine bestimmte Ausbildung, sondern Maßnahmen, die zum Einsatz und zu den Vorkenntnissen passen. Belegen können solltet ihr sie trotzdem: Im Ernstfall zählt, was ihr vorlegen könnt.
Österreich: Die Aufsicht wird gerade aufgebaut
Stand August 2026 hat Österreich noch keine Behörde benannt, die den AI Act kontrolliert, und kein Gesetz, das Strafen dafür festlegt. Die KI-Servicestelle der RTR berät bisher nur. Beides kommt. Wer jetzt dokumentiert, muss dann nichts nachholen.
Warum es trotzdem zählt, auch ohne Strafenkatalog
Artikel 4 selbst steht in keinem Bußgeldkatalog der Verordnung. Wer dir mit Millionenbeträgen droht, zitiert sie ungenau. Bußgeldbewehrt ist ein anderer Teil: die Transparenzpflichten aus Artikel 50, seit 2. August 2026. Sie verlangen, dass Menschen erkennen können, wenn sie mit einer KI sprechen und wenn ein Inhalt von einer KI erzeugt wurde. Wer einen Chatbot auf der Website hat oder KI-Texte veröffentlicht, ist direkt betroffen.
Dieser Teil hat Zähne, Artikel 4 nicht. Dort zählt bei Vorfällen und Kundenanfragen, was dokumentiert ist.
Das ist praktische Umsetzung, keine Rechtsberatung. Wo eine nötig ist, sage ich es dir.
Drei Monate, ein Team, ein Nachweis.
Kein Seminartag, nach dem alle weiterarbeiten wie vorher. Drei Monate Begleitung, bei größeren Gruppen sechs, an den Tools, die bei euch laufen. Vom ersten Gespräch bis zur Mappe im Schrank.
Erstgespräch, 30 Minuten per Videocall
Teilnehmerzahl, Tools, offene Fragen zu Artikel 4. Ich sage dir, ob drei oder sechs Monate passen. Das Angebot kommt schriftlich, mit Teilnehmerzahl, Dauer und Festpreis.
Standortbestimmung im Betrieb
Bevor es losgeht, nehmen wir auf, welche KI-Werkzeuge bei euch laufen, offiziell und inoffiziell, wer sie wofür nutzt und wofür das Team heute wie lange braucht. Daraus entstehen die Bestandsaufnahme für eure Dokumentation und euer Wochenplan.
Kickoff mit dem Team bei euch
Ich komme in den Betrieb. Das Team hört das Ergebnis der Standortbestimmung, wir legen die Regeln für den KI-Einsatz fest, halten die Ausgangswerte fest und setzen die Termine. Das Team lernt mich kennen, bevor es mit mir arbeitet.
Jede Woche ein Live-Call fürs Team
Online, an euren echten Aufgaben: das Angebot, die Mail an den Kunden, der Bericht. Keine Folienschlacht. Bei größeren Gruppen teilen wir auf, damit im Call jeder drankommt, welche Aufteilung bei euch passt, entscheiden wir nach der Standortbestimmung. Verpasste Termine laufen über die Aufzeichnung.
Kurze Lerninhalte zwischen den Calls
Zu jedem Thema kurze Videos und Spickzettel auf einer Seite, jede Lektion bewusst unter zehn Minuten. So bleibt das Lernen neben dem Tagesgeschäft machbar.
Wissenscheck zur Mitte
Etwa auf halber Strecke ein kurzer Zwischencheck. Er zeigt, wo das Team steht und was in den restlichen Calls noch einmal vorkommen muss. Am Ende fällt deshalb kaum jemand durch.
Prüfung und Zertifikat pro Mitarbeiter
40 Fragen, Bestehensgrenze 70 Prozent, online, den Link bekommt jeder von mir. Wer darunter bleibt, bekommt eine Nachbesprechung und einen zweiten Versuch. Jeder, der besteht, bekommt ein PDF mit QR-Code und laufender Nummer, der Code führt auf eine öffentliche Verifizierungsseite.
Abschluss live und Übergabe
Der letzte Termin gehört dem ganzen Team: Ergebnisse, offene Fragen, wie es im Alltag weitergeht. Dazu die Gegenüberstellung: Wofür hat das Team bei der Standortbestimmung wie lange gebraucht, wofür heute.
Diese Seite liegt in der Mappe, neben KI-Systemen, Teilnehmern, Terminen, Prüfungsergebnissen, Zertifikatsnummern und euren Regeln. Das ist der Beleg, den Artikel 4 meint, und er gehört euch.
Drei oder sechs Monate?
Die Dauer richtet sich nach der Zahl der Teilnehmer. Kleinere Gruppen schaffen den Weg in drei Monaten, größere brauchen sechs, damit jeder zur Prüfung kommt, ohne dass der Betrieb stillsteht. Wo die Grenze bei euch liegt, klären wir im Erstgespräch.
Was euer Team lernt.
Sechs Module, aufeinander aufgebaut. Der Lehrpfad ist erprobt und für alle gleich, Reihenfolge und Beispiele kommen aus eurer Standortbestimmung.
KI-Grundlagen
Was ein Sprachmodell tut, warum es überzeugend danebenliegen kann und woran das Team eine Antwort erkennt, die jemand nachprüfen muss.
Compliance im Modul: Welche Werkzeuge bei euch überhaupt KI-Systeme im Sinne der Verordnung sind.
Prompting
Wie eine Anweisung aussieht, die ein brauchbares Ergebnis bringt statt Textbrei: Rolle, Kontext, Beispiel, Format.
Compliance im Modul: Welche Angaben in einen Prompt gehören, welche nicht.
ChatGPT im Arbeitsalltag
Mail, Angebot, Protokoll, Recherche: die täglichen Aufgaben, einmal sauber durchgespielt und danach in eurer Hand.
Compliance im Modul: Was in der Gratis-Version mit euren Eingaben passiert und welche Einstellung das ändert.
Claude für Struktur und Dokumente
Lange Texte, Verträge, Berichte: lesen, ordnen, zusammenfassen. Das zweite Werkzeug, mit klarer Aufgabenteilung.
Compliance im Modul: Kunden- und Personaldaten in Dokumenten, die ihr hochladet.
Wenige Werkzeuge statt zwölf
Zwei oder drei Werkzeuge, die jeder kennt. Was ihr schon habt, was dazukommt, was ihr ignorieren dürft.
Compliance im Modul: Wer ein neues KI-Tool freigibt und was vorher geprüft wird.
Praxis-Workflows
Wiederkehrende Abläufe, die das Team selbst zusammensteckt: die Standardantwort, die Angebotsvorlage, der Bericht aus drei Quellen.
Compliance im Modul: Kennzeichnung nach Artikel 50 und die Frage, wer vor dem Absenden draufschaut.
Compliance läuft in jedem Modul mit, nicht als Extra-Termin
In jedem Modul steckt dieselbe Frage: Welche Daten dürfen hier hinein, welche nicht, und was sagt eure interne KI-Richtlinie dazu? Beantwortet wird sie am konkreten Fall. Habt ihr noch keine Richtlinie, entsteht sie unterwegs.
Ein Zertifikat, das jeder prüfen kann.
Ein PDF lässt sich fälschen. Ein Zertifikat, dessen Echtheit sich in zehn Sekunden am Bildschirm prüfen lässt, nicht. Darum trägt jedes Zertifikat einen QR-Code und eine laufende Nummer.
- 40 Fragen, 70 Prozent: mindestens 28 richtige Antworten
- PDF mit QR-Code und laufender Nummer im Format PT-2026-xxxxx
- Öffentliche Verifizierungsseite: Name, Datum, Ergebnis, Status, erreichbar nur über den QR-Code auf dem Zertifikat
- Persönlich, pro Mitarbeiter. Nicht pro Betrieb.
Jedes ausgestellte Zertifikat trägt diesen QR-Code. Er führt auf die Verifizierungsseite mit Name, Datum, Ergebnis und Status. Ohne diesen Code kommt niemand dorthin.
Acht Zertifikate, jedes einzeln prüfbar
Das Prüfungs- und Zertifikatssystem läuft seit Juni 2026, acht Zertifikate sind ausgestellt. Jedes davon trägt seinen eigenen Prüf-Code, und jedes lässt sich damit einzeln als echt nachweisen.
Noch keine Stimmen aus einem abgeschlossenen Durchgang
Kundenstimmen aus einem abgeschlossenen Durchgang kann ich dir noch nicht zeigen, dafür läuft das Programm in dieser Form zu kurz. Zeigen kann ich dir jedes ausgestellte Zertifikat samt Prüfung und das System, das ich selbst gebaut habe und betreibe.
Keine Strafsumme, kein Pflichtzertifikat
Auf dieser Seite steht keine Strafsumme, weil Artikel 4 keine vorsieht. Ich verkaufe dir kein Pflichtzertifikat, weil es keines gibt. Die Dokumentation nach Artikel 4 habe ich zuerst für die eigene Firma geschrieben.
Wer das Programm führt.
Philipp Tikowsky
ISO-zertifizierter KI-Manager (Austrian Standards), Geschäftsführer der Philipp Tik GmbH in Wien. Begleitet habe ich bisher 50+ Unternehmerinnen und Unternehmer.
300+ Zuhörerinnen und Zuhörer bei Keynotes, Webinaren und Vorträgen, unter anderem für UBIT, Wirtschaftskammer, Junge Wirtschaft, E-Commerce Initiative Österreich und im Inner Circle von Philipp Maderthaner. Das ist Reichweite, keine Begleitung.
Damit du weißt, dass ich das nicht nur unterrichte: Ein Angebot hat mich früher zwei Stunden gekostet, heute 30 Minuten. Meine Kennzahlen laufen automatisch in eine Ansicht statt in drei Exporte. Ein Video brauchte 1,5 Stunden, heute sind es 15 bis 20 Minuten, weil der Ablauf Untertitel, Grafiken, Zooms und Titelbild erledigt.
Zum Reinhören, bevor wir sprechen: vier Folgen über KI im Betrieb.
30 Minuten per Videocall. Danach kennt ihr Dauer, Preis und das, was Artikel 4 für euch heißt.
Das Papier ist die Pflicht. Der Nutzen ist das Team.
Die Dokumentation erfüllt Artikel 4. Die wöchentlichen Calls davor bringen dein Team dazu, KI im Alltag wirklich zu nutzen.
„Meine Mitarbeiter nutzen das nie.“
Meistens nutzen sie es längst, nur ohne Regeln und ohne dich. In den Calls arbeitet das Team an seinen echten Aufgaben, mit euren Tools: Microsoft 365 und Copilot, ChatGPT, Claude. Nach drei Monaten ist KI Gewohnheit, kein Projekt.
Compliance als Nebenprodukt
Die Regeln für Daten, Fehler und Kennzeichnung werden an konkreten Fällen geübt, nicht vorgelesen: Welche Kundendaten dürfen in welches Tool? Wann prüfe ich eine Antwort nach? Was muss als KI-Inhalt gekennzeichnet sein?
Die Abläufe, die dabei auftauchen
In fast jedem Call zeigt sich ein Ablauf, der nicht geschult, sondern automatisiert gehört: die Mail, die immer gleich beantwortet wird. Ich notiere sie mit, entscheiden tust du. Wenn du sie bauen lassen willst: KI-Automatisierung für KMU.
Für wen das gebaut ist, und für wen nicht.
Lieber jetzt eine klare Absage als in drei Monaten ein Zertifikat, hinter dem kein Können steht.
Das passt, wenn
- Du ein Unternehmen mit etwa 20 bis 100 Mitarbeitern führst, in dem KI genutzt wird oder eingeführt werden soll. Größere Gruppen über die Preisstaffel.
- Du willst, dass dein Team KI richtig einsetzt, und du das belegen kannst, wenn jemand fragt.
- Du als Geschäftsführer dahinterstehst und die Stunde pro Woche freigibst.
- Du einen Preis willst, der vorher feststeht, und eine Dokumentation, die euch gehört.
Das passt nicht, wenn
- Du nur ein Papier willst, ohne dass dein Team beteiligt ist. Das Zertifikat gibt es nur mit bestandener Prüfung.
- Du allein oder zu zweit arbeitest. Für Einzelpersonen gibt es den AI-Kickstart und das 1:1-Coaching.
- Du eine Rechtsberatung zum AI Act brauchst. Das hier ist praktische Umsetzung.
Pro Person, gestaffelt.
Der Preis steht hier, weil du ihn für deine Entscheidung brauchst. Er gilt pro Person, netto, und sinkt mit der Zahl der Teilnehmer. Alles ist drin: Standortbestimmung, Kickoff, Live-Calls, Lerninhalte, Wissenscheck, Prüfung, Zertifikat, Dokumentation.
| Zahl der teilnehmenden Personen | Preis pro Person, netto |
|---|---|
| bis 20 Personen | 980 Euro |
| 21 bis 50 Personen | 920 Euro |
| 51 bis 100 Personen | 860 Euro |
| 101 bis 200 Personen | 780 Euro |
| 201 bis 500 Personen | 690 Euro |
| ab 501 Personen | 590 Euro |
Gezählt wird, wer am Programm teilnimmt, nicht die Gesamtbelegschaft. Alle Preise netto, zuzüglich USt. Die Rechnung stellt die Philipp Tik GmbH, Wien.
Rechenbeispiel: 30 Teilnehmer
30 mal 920 Euro ergibt 27.600 Euro netto für drei Monate Begleitung: Standortbestimmung, Kickoff vor Ort, wöchentliche Live-Calls, die Lerninhalte dazwischen, 30 Prüfungen, 30 Zertifikate und die Dokumentation für Artikel 4.
Zum Vergleich: Ein Seminartag zum AI Act kostet bei österreichischen Anbietern rund 790 bis 890 Euro pro Person, öffentliche Listenpreise, Stand August 2026. Danach habt ihr eine Teilnahmebestätigung. Hier habt ihr nach drei Monaten ein Team, das anders arbeitet, und eine Mappe, die ihr vorlegen könnt.
Ich führe die Calls selbst, deshalb starten nur wenige Programme parallel. Ob gerade ein Platz frei ist, hörst du im Erstgespräch.
Was ist, wenn es nicht passt oder jemand durchfällt?
Zweiter Prüfungsversuch inklusive. Wer die Prüfung nicht besteht, bekommt eine Nachbesprechung und einen zweiten Versuch, ohne Zusatzkosten.
Abbruch nach dem Kickoff. Wenn nach dem Kickoff klar ist, dass das Programm bei euch nicht passt, beenden wir es dort und ihr zahlt nur den Kickoff.
30 Minuten per Videocall. Ihr nennt mir Teilnehmerzahl und Tools, ich nenne euch Dauer und Endsumme.
Was du vermutlich noch fragen willst.
Gilt das überhaupt für uns? Wir sind ein kleiner Betrieb.
Ja, sobald bei euch ein KI-System im Einsatz ist. Artikel 4 kennt keine Untergrenze nach Betriebsgröße und gilt nicht nur für Hochrisiko-Systeme, also KI in heiklen Bereichen wie Personalauswahl oder Kreditvergabe. Betreiber bist du schon, wenn Mitarbeiter ChatGPT oder Copilot beruflich nutzen. Verlangt werden Maßnahmen, die zum Einsatz passen, kein Programm in Konzerngröße. Stand: August 2026.
Müssen alle Mitarbeiter teilnehmen oder reicht ein Teil des Teams?
Ins Programm gehören alle, die KI beruflich nutzen oder es sollen. Bezahlt wird pro teilnehmender Person, nicht pro Kopf im Betrieb: Wenn von 60 Mitarbeitern 22 mit KI arbeiten, sind 22 im Programm und 22 im Angebot. Für die Dokumentation ist wichtig, dass nachvollziehbar ist, warum genau diese Gruppe geschult wurde. Das halten wir bei der Standortbestimmung fest. Wer später dazukommt, wird nachgeschult.
Wie viel Arbeitszeit kostet das mein Team?
Rechne mit einer Stunde pro Person und Woche für den Live-Call, dazu etwa 15 Minuten für die kurzen Lerninhalte. Bei 30 Teilnehmern und drei Monaten sind das rund 450 Stunden im Betrieb, und ja, das ist der größere Posten. Ein zusätzlicher Lernaufwand obendrauf entsteht aber nicht: Im Call wird an echten Aufgaben gearbeitet, das Angebot, die Mail und der Bericht entstehen dort statt am Schreibtisch. Bei der Standortbestimmung halten wir fest, wofür das Team heute wie lange braucht, am Ende stellen wir den Wert daneben.
Der Lehrpfad ist standardisiert. Wie passt das zu unserem Betrieb?
Dafür steht die Standortbestimmung vor dem Start: Wir nehmen auf, welche KI-Werkzeuge bei euch laufen, wer sie wofür nutzt und wofür das Team heute wie lange braucht. Daraus entsteht euer Wochenplan. Der Lehrpfad selbst ist für alle gleich, und das ist ein Vorteil: Er hat sich bewährt. Unterschiedlich sind Reihenfolge und Beispiele.
Reicht nicht ein Video oder ein E-Learning für ein paar Euro?
Als Maßnahme lässt sich auch ein E-Learning oder eine EU AI Act Schulung an einem Tag dokumentieren, das sage ich dir ehrlich. Ein Video, das jeder durchklickt, belegt aber nur einen Klick. Arbeitet dein Team danach wie vorher, hast du ein Papier und kein Können. Dieses Programm ist für Betriebe, die beides wollen.
Was passiert, wenn wir nichts machen?
Für Artikel 4 selbst sieht die Verordnung keine direkte Sanktion vor. Die Konsequenz ist indirekt: Passiert ein Vorfall, etwa Kundendaten in einem KI-Tool oder eine falsche KI-Auskunft, zählt, welche Maßnahmen der Betrieb getroffen hat. Die Aufsichtsstruktur in Österreich entsteht gerade. Stand: August 2026.
Ist das Zertifikat offiziell?
Es gibt kein staatliches KI-Zertifikat, weder in Österreich noch auf EU-Ebene, und die Verordnung verlangt auch keines. Sie verlangt Maßnahmen, belegen können solltet ihr sie trotzdem. Genau das leisten Schulung, bestandene Prüfung, Zertifikat pro Mitarbeiter und Dokumentation: Jeder Schritt ist datiert, jedes Zertifikat über seinen QR-Code prüfbar. Ausgestellt von der Philipp Tik GmbH, Wien. Stand: August 2026.
Und die DSGVO? Mitarbeiterdaten auf einer öffentlichen Seite?
Auf der Verifizierungsseite steht nur, was zum Prüfen nötig ist: Name, Datum, Ergebnis, Status. Kein durchsuchbares Verzeichnis, kein Nachschlagen über die Zertifikatsnummer: die Seite ist ausschließlich über den QR-Code auf dem jeweiligen Zertifikat erreichbar. Jeder Mitarbeiter willigt vorher ein, wer nicht will, bekommt das Zertifikat ohne öffentlichen Eintrag.
Wir nutzen kaum KI. Brauchen wir das trotzdem?
Wenn bei euch wirklich kein KI-System läuft, greift Artikel 4 nicht. In der Praxis ist die Liste selten leer: ChatGPT am Privathandy, Copilot in Microsoft 365, DeepL, ein Transkriptions-Tool in Teams. Wollt ihr KI erst einführen, ist das Programm der geordnete Weg.
Was ist mit Mitarbeitern, die später dazukommen?
Neue Mitarbeiter bekommen eine Nachschulung einzeln und legen dieselbe Prüfung ab, ihr Zertifikat erhält die nächste laufende Nummer. So bleibt der Nachweis vollständig. Die Konditionen stehen im Angebot.
Ein Gespräch, und ihr wisst, was Artikel 4 für euch heißt.
Die Pflicht gilt seit Februar 2025. Wähl einen Termin und schreib im Formular kurz dazu, wie viele Personen teilnehmen würden und welche Tools laufen.
Kalender lädt nicht? Schreib mir an office@philipp-tik.com, dann schicke ich dir zwei Terminvorschläge.
30 Minuten per Videocall. Am Ende habt ihr eine Einschätzung, ob wir zusammenarbeiten oder nicht.